Pflege des Rhodesian Ridgebacks

 

Wer sich für einen Rhodesian Ridgeback entschieden hat, weiß spätestens bei der Fellpflege, dass es eine Gute Wahl war. Denn diese gestaltet sich durch das kurze Haar ziemlich einfach. Im Prinzip genügt es schon mit Händen oder speziellen Gummihandschuhen durch das Fell zu fahren, um Schmutz und ausgefallene Haare zu entfernen. Besonders schön wird das Fell, wenn man es mit einer Bürste mit nicht zu harten Borsten durchbürstet und dann den Ridge wieder von Hinten nach Vorne aufstellt. Da Hunde im Herbst und Frühjahr ihr Fell naturgemäß wechseln kommt es in diesen Perioden zu erhöhtem Haarausfall.
Während der Fellpflegen kann man seinen Vierbeiner gleichzeitig auf Verletzungen, Zecken oder andere Probleme, wie verklebte Augen und verschmutzte Ohren untersuchen. Bei der Reinigung der Ohren sollte man aufpassen, nicht in das Innere vorzudringen. Am Besten ist es sie nur oberflächlich mit dem Finger oder einem Taschentuch abzuwischen. Bei Infektionen und anderen Problemen sollte man sofort zum Tierarzt gehen.

Üben schon im Welpenalter


Wenn man den Rhodesian Ridgeback schon als Welpe an eine intensive Fellpflege gewöhnt, hat man später weniger Schwierigkeiten und vielleicht erlebt er sie auch als eine ganz besondere Streicheleinheit. An eines wird sich diese Rasse allerdings nie gewöhnen und das ist das Baden. Der Rhodesian Ridgeback ist sehr wasserscheu und schon im eigenen Interesse sollte man sich einen warmen Badetag aussuchen, denn am Ende der Prozedur wird der Vierbeiner nicht der einzige sein, der nass ist.
Auch das Krallenschneiden steht auf der Beliebtheitsskala ganz weit unten. Allerdings ist sie notwendig, wenn die Krallen zu lang werden, da die Hunde dann Schwierigkeiten beim Laufen bekommen. Stadthunde haben da einen Vorteil, denn durch vieles Laufen auf Asphalt oder anderem harten Untergrund werden die Krallen automatisch abgewetzt und bleiben kurz.

Krallenpflege beim Ridgeback


Auch bei der Krallenpflege gilt, den Vierbeiner am Besten schon als Welpe daran zu gewöhnen und ihm mit Bestechungsleckereien zu zeigen, dass sich die Prozedur durchaus lohnt. Zum Kürzen der Krallen kann man eine Holzfeile oder auch spezielle Krallenscheren verwenden. Beim Schneiden sollte man sicherstellen, dass die Schere scharf ist, damit die Kralle nicht splittert und vor allem sollte man nicht zu weit schneiden, da dies dem Hund große Schmerzen bereitet und auch ziemlich blutet. Wenn es doch passiert ist, die Wunde mit Eisbeutel kühlen oder am Besten gleich zum Tierarzt gehen.

Zahnpflege


Für die Zahnpflege gibt es verschiedene Möglichkeiten. Sehr beliebt sind Büffelhautknochen, Kauhaut oder Kuhhuf. Beim Tierarzt sind spezielle Kaustreifen oder auch eine Hundezahnbürste mit spezieller Zahnpasta erhältlich. Diese wird vor allem eingesetzt, um Zahnstein zu entfernen, der sich beim Kauen gelöst hat. Schöner Nebeneffekt ist, dass der Hund dann auch keinen Mundgeruch mehr hat. Wenn der Hund beim Kauen Schwierigkeiten oder Schmerzen hat, sollte man dies vom Tierarzt untersuchen lassen. Auch starken Zahnstein sollte man vom Tierarzt entfernen lassen. Vor allem bei älteren Tieren sollte man überall genauer hinschauen, da sie allgemein anfälliger sind.


Wer seinen Hund regelmäßig pflegt kann also sicher gehen Verletzungen und Infektionen frühzeitig zu erkennen und kann so auch seinem Vierbeiner vieles ersparen in seinem Hundeleben.